Warum der Stromtarif für Gewerbe so wichtig geworden ist
Mit dem Ausbau von Wind- und Solarstrom schwanken die Börsenpreise innerhalb eines Tages stark: Mittags sind sie oft sehr niedrig, teils sogar negativ, morgens und abends deutlich höher. Für Unternehmen eröffnet das Chancen – aber nur, wenn der Vertrag zum eigenen Verbrauch passt.
Viele Betriebe haben einen Vertrag, der irgendwann abgeschlossen und seitdem verlängert wurde. Ob er heute noch die beste Wahl ist, prüft oft niemand.
Die gängigen Vertragsmodelle im Überblick
Dazu kommen Mischformen, etwa ein Festpreis für die Grundlast und Spot für den Rest. Welche Variante sich rechnet, zeigt erst der Abgleich mit Ihrem Lastgang.
So läuft der Vertragscheck ab
- Bestehenden Vertrag prüfen: Preisbestandteile, Laufzeit, Kündigungsfrist, Sonderklauseln.
- Verbrauchsprofil auswerten: Mit Ihrem Lastgang wird klar, wie viel Strom Sie wann beziehen.
- Varianten durchrechnen: Festpreis, Spot und Tranche mit Ihren echten Daten vergleichen.
- Angebote einholen und vergleichen: Neutral, ohne Provision eines Versorgers.
- Wechsel vorbereiten: Fristen im Blick behalten, damit kein ungünstiger Vertrag automatisch weiterläuft.
Mehr als nur der Arbeitspreis
Ein Angebot mit niedrigem Arbeitspreis ist nicht automatisch das beste. Netzentgelte, Leistungspreis, Umlagen und Steuern machen einen großen Teil der Rechnung aus. Wir betrachten deshalb alle Bestandteile – und zeigen auch, ob sich über Lastmanagement oder einen Speicher zusätzlich sparen lässt.
Häufige Fragen
Wann sollte ich meinen Stromvertrag prüfen lassen?
Am besten deutlich vor Ablauf der Kündigungsfrist. So bleibt genug Zeit, Angebote einzuholen und in Ruhe zu entscheiden.
Lohnt sich ein dynamischer Tarif für meinen Betrieb?
Das hängt davon ab, ob Sie Verbrauch in günstige Stunden verschieben können oder einen Speicher nutzen. Genau das zeigt die Auswertung Ihres Lastgangs.
Welche Unterlagen brauchen Sie?
Ihren aktuellen Liefervertrag, die letzten Stromrechnungen und – wenn vorhanden – Ihre Lastgangdaten.