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FAQ

Häufige Fragen zum externen Energiemanagement

Antworten zu Lastganganalyse, Stromtarifen, Investitionen in PV und Speicher – und zur Zusammenarbeit.

Zusammenarbeit

Für welche Unternehmen ist das gedacht?

Für kleine und mittlere Unternehmen, die keine eigene Energieabteilung haben – oder in denen sich jemand nur nebenbei um Energie kümmert, etwa die Geschäftsführung, die Buchhaltung oder die Haustechnik. Gedacht ist es für Betriebe, die ihre Energiekosten im Griff haben wollen, ohne dafür eine eigene Stelle zu schaffen, und dafür gezielt externe Expertise einbinden: vom Handwerks- und Produktionsbetrieb über Lebensmittelhersteller und Logistik bis zu Hotels, Autohäusern, Handel und Bürostandorten.

Brauchen wir dafür eigene Mitarbeiter?

Nein. Sie brauchen nur jemanden, der uns Rechnungen und Daten zur Verfügung stellt und an unseren gemeinsamen Terminen teilnimmt. Analyse, Marktbeobachtung und Empfehlungen übernehmen wir.

Welche Daten brauchen Sie von uns?

Energierechnungen der letzten zwei Jahre, Lastgangdaten vom Netzbetreiber und – falls vorhanden – Zugang zum Energieportal.

Lastgang, Tarife und Investitionen

Was bringt eine Lastganganalyse?

Der Lastgang zeigt Ihren Stromverbrauch in Viertelstunden. Daraus wird sichtbar, wann Lastspitzen entstehen, wie hoch Ihre Grundlast ist und welche Verbraucher dahinterstecken. Weil Lastspitzen den Leistungspreis und die Netzentgelte bestimmen, lassen sich hier oft ohne Investition Kosten senken.

Wie finde ich den passenden Stromtarif für mein Unternehmen?

Entscheidend ist Ihr Lastprofil. Ein Fixpreis bietet Planungssicherheit, ein Spot- oder Tranchenvertrag kann günstiger sein, wenn Sie Verbrauch in günstige Stunden verschieben können. Wir vergleichen die Optionen mit Ihren echten Verbrauchsdaten und behalten Laufzeiten und Kündigungsfristen im Blick.

Lohnt sich PV oder ein Batteriespeicher für meinen Betrieb?

Das hängt von Lastgang, Dachfläche, Tarif und Netzentgelten ab. In der Investitionsrechnung bewerten wir Eigenverbrauch, Lastspitzenkappung (Peak Shaving), Fördermittel und Amortisation – neutral und auf Basis Ihrer eigenen Daten.

Warum schwanken die Strompreise so stark – und was heißt das für uns?

Mit mehr Wind- und Solarstrom ändern sich die Börsenpreise innerhalb eines Tages deutlich: mittags sind sie oft sehr niedrig, teils sogar negativ, morgens und abends deutlich höher. Ob ein Fixpreis-, Spot- oder Tranchenvertrag passt und ob sich Verbrauch verschieben oder ein Speicher lohnen, hängt von Ihrem Lastgang ab. Genau das prüfen wir regelmäßig.

Warum steigen die Energiekosten, obwohl die Börsenpreise teils sinken?

Der Börsenpreis ist nur ein Teil Ihrer Rechnung. Netzausbau, Netzengpässe und der Umbau des Energiesystems kosten Geld, und diese Kosten landen über Netzentgelte und weitere Preisbestandteile bei Ihnen. Deshalb schauen wir uns in unseren Auswertungen alle Bestandteile an, nicht nur den Arbeitspreis.

Regulierung

Was ist AgNes und betrifft mich das?

AgNes ist die Reform der Netzentgeltsystematik durch die Bundesnetzagentur. Die Festlegung ist für Ende 2026 geplant, das neue System soll ab 2029 gelten. Ziel ist unter anderem, Netzkapazität zu bepreisen und Flexibilität zu belohnen. Für Unternehmen dürfte damit wichtiger werden, wie und wann sie Leistung aus dem Netz beziehen. Wir verfolgen das Verfahren und bewerten die Auswirkungen auf Ihr Lastprofil, sobald die Details feststehen.

Was ändert MiSpeL für Speicher und PV?

Mit der MiSpeL-Festlegung der Bundesnetzagentur vom Oktober 2026 dürfen Speicher gemischt betrieben werden: mit eigenem PV-Strom und mit günstigem Netzstrom, ohne die Förderung für den Solarstrom zu verlieren. Zurückgespeister Netzstrom kann bei Netzentgelten und Umlagen verrechnet werden. Das macht Speicher für deutlich mehr Betriebe interessant. Ob es sich bei Ihnen rechnet, prüfen wir in der Investitionsrechnung.

Ihre Frage war nicht dabei?

Im kostenlosen Erstgespräch klären wir alles, was Ihr Unternehmen betrifft.

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